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  • Lithographie

    Der Künstler malt mit fetthaltiger Tusche und Kreide auf den glattgeschliffenen Solnhofer Kalkstein. Für jede Farbe muss ein separater Stein verwendet werden. Der Andrucker äzt und präpariert den Stein so, dass nur noch die Zeichnung die Farbe annimmt. Bildfreie Stellen werden feucht gehalten, damit hier die Farbe abgestossen wird. Nachdem der Stein mit Farbe eingewalzt wurde und das erste Blatt Papier, meistens Bütten, für besondere Ausgaben das teurere Japanpapier, und eine Presspappe aufgelegt sind, gleitet der Stein durch die von einer Kurbel bewegte Handpresse. Passergenau werden auch die folgenden Farben nacheinander von den anderen Steinen auf das Blatt gezogen. Der erste Probedruck liegt vor und wird begutachtet. Der Künstler diskutiert mit dem Drucker; zahlreiche Abzüge folgen bis sämtliche Korrekturen vorgenommen sind und die Farbwahl stimmt. Der Künstler prüft eine Original-Lithographie während des Abzuges und ist zufrieden. Das Ergebnis entspricht jetzt voll seinen künstlerischen und technischen Vorstellungen. Durch seine persönliche Signatur, die laufenden Nummerierung und die Angabe der Gesamtauflage, autorisiert er jedes einzelne Blatt.

  • Reproduktion

    Reproduktion ist lateinisch und bedeutet: "wieder", productio "Erzeugung, Hervorbringung". Von einer Reproduktion spricht man, wenn ein eigenständiges künstlerisches Vorbild, eines Originals, auf fotomechanischem Wege (analog oder digital) kopiert und drucktechnisch vervielfältigt wird. Die Abkürzung Repro dient(e) als Bezeichnung für eine mit der Reprokamera hergestellte Druckvorlage als Strich-, Halbton- oder Rasteraufnahme (Autotypie). Letztere diente auch dem Druck in vier und mehr Farben bei Verwendung entsprechender Farbabzüge.


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